Buchvorstellung: "Papa, ich hab´ eingekackt" (mit Gewinnspiel)

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Bildrechte: Kai Meinig
Heute darf ich Euch ein ganz besonderes Buch vorstellen: "Papa, ich hab´ eingekackt". 
Hier wird nicht um den heißen Haufen Brei herumgeredet, sondern es wird klipp und klar angesprochen (und bebildert), was Babys nun eimal sind: kleine Scheißer. 
Warum ich Euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen kann und wie Ihr eines dieser Exemplare gewinnen könnt, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

Der Inhalt der Windel, äh.. des Buches

Und wie ist nun das Buch? Es erwarten Euch 38 humor- und liebevoll illustrierte Seiten in grifffester Pappe. Leider nicht abwischbar, also zur Klolektüre nicht so geeignet ;-) 

Dafür liefert das Buch neben Lachtränen auch praktische Hilfen für den Alltag, beispielsweise wenn der Papa vorm Babyschwimmen zu viel Mettbrötchen gefuttert hat:

Beim Babyschwimmen blubbert das Wasser, 
was folgt ist peinlicher Blickkontakt.
Ich komme ins Rudern - doch rettest du mich:
"Pardon, das Baby hat eingekackt"

Jaja, auch bei uns musste das Baby schon ein paar Mal herhalten, als wahlweise Mama oder Papa ein Lüftchen abgegangen ist. Ist aber auch echt praktisch. Denn so einem kleinen Wonneproppen kann man ja echt nicht böse sein!

Ihr seht, hier gibt es lustige Sprüche mit passenden, süßen Illustrationen, die wenig Raum für Fantasie lassen :-P Das sind doch die besten Voraussetzungen für ein grundsolides Hurra-das-Baby-ist-da-Geschenk. Denn genau als solches wird es angepriesen, als ideales Geschenk für all die Eltern eines frischen Sprösslings, die eigentlich schon alles haben. Und das kann ich mir auch sehr gut vorstellen. So ein Buch ist doch viel besser, als der zehnte Geschenkgutschein oder noch ein Schmusetuch oder Schlabberlätzchen. So viel Brei können wir gar nicht füttern, wie bei uns bereits Lätzchen in der Schublade auf ihren Gebrauch warten.

Zum Schluss dann aber doch noch ein paar kritische Worte. Denn mir stellt sich die Frage, warum das Buch, wenn es doch die ganze Zeit von "Papa" handelt, in einem zarten (ok: grellen) Rosa gehalten ist? Ich tippe ja darauf, dass Kai damit auch die weiblichen Leser ansprechen möchte, oder Kai? Mein Super-Merchandising-Tipp (weil ich so viel davon verstehe) wäre es zusätzlch eine hellblaue Version zu drucken, in der "Papa" durch "Mama" ersetzt wird. Wäre nur fair ;-) 

Kleine Ausfragerunde des Autors

Und nun stand mir der sympatische Autor, Kai Meinig, Rede und Antwort. Wer hinter dem Buch steckt, was ihn zu der Scheiße inspiriert hat und wieviel Windeln er bereits gewechselt hat, das erfahrt ihr im folgenden Interview.

Bildrechte: Kai Meinig


Zunächst interessiert mich, welcher kreative Kopf hinter dem Buch steckt. Kai, stellst Du Dich bitte einmal kurz vor? Wer bist Du? Was machst Du? Woher kommst Du? Wo willst Du hin? :-P

Ob man meinen Kopf als kreativ bezeichnen kann, weiß ich nicht. Jedenfalls finden sich darin ganz viele Ideen zu Geschichten. Manchmal eben auch richtiger Mist, wie im Falle von »Papa, ich hab’ eingekackt!«

Ich komme ursprünglich aus einem kleinen Nest in der Nähe von Chemnitz und bin 2001 zum Studieren an die Bauhaus-Uni nach Weimar gegangen. Weil es da fast wie auf einem Dorf ist: grün und familiär, habe ich Wurzeln geschlagen.

Seit 2006 arbeite ich als selbstständiger Grafikdesigner und Illustrator. Ich hatte das Glück, neben entspannten Kunden und Design-Projekten auch noch Zeit und Muße für die Umsetzung eigener Ideen zu haben.



Dann die wohl brennendste Frage überhaupt: Wer oder was hat Dich zu diesem Buch inspiriert?

Eigentlich war es der Babyboom um mich herum. Während meine Tochter den Windeln inzwischen schon entwachsen war, hatte ich nun ein anderes Problem: Was schenke ich zu Geburt, Geburtstag oder Taufe?! Nach einem Sommerurlaub mit Freunden, bei dem ich den Scheiß mit dem einkacken noch einmal mit etwas Abstand miterleben konnte, hatte ich plötzlich die Idee für das perfektes Geschenk zum Kind im Kopf.



Wieviel Windeln hast Du in Deinem Leben bereits gewechselt?

Bisher hat es leider nur zu einem Kind gereicht, welches erstaunlich leicht stubenrein zu bekommen war. Die Menge der Windeln hielt sich also im Normbereich und die Erziehungsmethode zur Sauberkeit hat vor Jahren schon einmal bei meinem Hund funktioniert. Auch eine potentielle Idee für ein nächstes Buchprojekt.



Gibt es noch mehr von Dir zu lesen bzw. anzuschauen?

Es gibt schon ein Gedichtband mit dem Namen »Abgebrannt – 24 Gedichte zum Fest« in dem ich das Weihnachtsfest genüsslich abfackeln lasse. Auch dieses Buch entstand aus der Not heraus, dass es mir immer an originellen Gedichten fehlte, um den Weihnachtsmann zu beeindrucken.

Neben meinen Büchern betreibe ich gemeinsam mit einer befreundeten Designerein noch ein Porzellanshop auf www.ilmgold.de, in dem wir selbst gestaltetes Porzellan verkaufen.



Du hast einen eigenen Verlag gegründet, um Deine Kreativität auszuleben. Werden hier bald noch mehr Projekte von Dir oder vielleicht auch von anderen Autoren erscheinen?

(hier kommt die »Wo will ich hin« Antwort)

Bisher war ich entweder zu faul, das Prozedere um die Verlagssuche mitzumachen oder das Angebot war zu schlecht und ich habe abgelehnt. Ich verlege meine Bücher selbst, was natürlich heißt, dass nach dem schreiben nicht Schluss ist, sondern die Arbeit eigentlich erst richtig beginnt. Man muss sein Buch natürlich irgendwie an das Licht der Welt bringen, damit die Menschen überhaupt wissen, was sie wollen sollen. … Ihr kauft jetzt alle »Papa, ich hab’ eingekackt!« …Ihr kauft jetzt alle »Papa, ich hab’ eingekackt!« …

Der Verlag ist bisher nur für meine eigenen Projekt gedacht aber Nachwuchs ist geplant. Momentan schreibe ich an einem richtigen Buch für Kinder. Wieder aus der Not heraus geboren, dass mir die meisten Kinderbücher nicht verrückt, witzig und abenteuerlich genug sind. Im Buch geht es um ein Mädchen das von der extremen Fürsorge seiner Eltern in die gefährliche Welt des Zirkus getrieben wird und dort lernen muss, dass Freiheit und Abenteuer immer auch mit Verlusten einher gehen.

Während die Vorgänger im geheimen Kämmerchen entstanden sind, versuche ich diesmal meinen Weg zum fertigen Buch zu dokumentieren. Wer also schon mal einen Vorgeschmack möchte, (oder meinem Scheitern beiwohnen will ;) ist herzlich willkommen mich auf www.facebook.com/bykaimbusiness zu besuchen.


Vielen Dank, Kai, für dieses tolle Interview. ich finde es ja witzig, dass Du in der Nähe von Chemnitz geboren wurdest, eben dort, wo es mich nun hinverschlagen hat. Und Weimar ist eine wirklich schöne Stadt. Da würde ich auch gerne sesshaft werden. 
Das Buch "Abgebrannt" klingt auch nach einer spannenden Geschenkidee, wo man doch langsam an das Weihnachtsfest denken muss... Auch das neue Buchprojekt hört sich spannend an. Viel Erfolg dafür!

Wer jetzt neugierig geworden ist: Einsehen und bestellen kann man das Buch unter  www.papa-eingekackt.de

Zum Gewinnspiel

Und nun möchte ich Euch die Chance geben eben dieses Buch zu gewinnen, signiert vom Autor persönlich!
Bildrechte: Kai Meinig

Um am Gewinnspiel teilzunehmen beachte bitte folgende Punkte:
Und nun viel Glück!

Eure Wiebke  

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