Ich bin eine Angebermutti

Schau mal, was mein Kind schon kann!
Mal wieder sitze ich zu Hause auf dem Sofa und denke an die Begegnung mit meiner Spielplatzbekannschaft und frage mich, ob meine Worte richtig angekommen sind, oder ob ich als überhebliche Übermutti rübergekommen bin. 
Nicht zuletzt seit dem Beitrag von Mo Zart von 2KindChaos weiß ich, dass solche Worte gerne falsch aufgefasst werden. Und wahrscheinlich gehöre ich genau zu den Müttern, die Mo Zart hier beschreibt.



Dabei will ich niemanden verletzen, niemanden bloßstellen, niemanden belehren. Ich bin nur einfach so unendlich stolz auf meinen Wirbelwind, dass ich manchmal aus dem Schwärmen nicht herauskomme. Und dann betone ich eben bestimmte Eigenschaften oder Verhaltensweisen, die bei Anderen auch in den falschen Hals kommen können. 
Hier mal ein paar Beispiele:
Dabei könnte ich auch andere Sachen erzählen, wie:
Ich könnte es erzählen. Aber ich tue es nicht. Ich diskreditiere mein Kind eben nicht vor anderen. Wenn dann spreche ich Probleme respektvoll an. Schließlich ist sie ein Kleinkind. Da ist es doch normal, dass sie Grenzen testet, neue (für uns unpassende) Wörter oder Verahltensweisen ausprobiert und unsere Reaktionen auskundschaftet.  
(Dass ich diese Dinge hier nun doch erzähle dient zur Veranschaulichung! Es ist kein "ich prangere mein Kind an"-Meckern!)

Dieses Verhalten ist für mich so selbstverständlich, dass es nicht der Rede wert ist. Lieber spreche ich über Dinge, die mich mit Stolz erfüllen. Und das kann dann eben beim Zuhörer schnell zu der Ansicht führen, dass ich eine Übermutti bin. Bin ich aber nicht, das weiß ich. Ich bin einfach nur eine Mutter, die ihre Tochter liebt und eben auch etwas durch eine rosarote Brille betrachtet. Manchmal braucht es das auch. Es macht Vieles so viel einfacher. 

Oder wie seht Ihr das?

Eure Wiebke

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