Von Winterblues und Frühlingsgefühlen...

Die liebe Bine, von Bines Welt, hat zu einer Blogparade aufgerufen, die mir als Ewig-Kalte-Hände-Haber und Warmes-Wetter-Genießer gerade recht kommt. Bis zum 1. März kann man sich dazu auslassen, was die eigenen Frühlingshighlights sind, wie wir die warme Jahreszeit begrüßen und auf was wir uns dabei am meisten freuen. 
Da es sich hier um einen Mama-Blog handelt, habe ich meine Frühlingsgefühle natürlich aus Muttersicht beschrieben...


Warum auch der Winter toll sein kann...

Auf diesen Winter hatte ich mich wirklich gefreut. Ich war gespannt, wie Wirbelwind die ersten Schneeflocken bestaunen würde, weil sie vom letzten Winter, mit ihren damals 1 1/2 Jahren nicht wirklich viele Erinnerungen hatte, höchstens gespeist von den paar Schneevideos, die sie auf meinem Handy finden konnte. Und tatsächlich, sobald draußen ein paar Flocken vom Himmel fallen, ruft sie "es schneit!" oder wie heute morgen: "Mama, guck mal raus!". Wobei diese Euphorie - glaub ich - auch von uns geschürt wird, weil wir exakt genauso reagieren. Ja, da werden wir Eltern auch wieder zu Kindern.
Ein paar Mal Schlitten fahren konnten wir auch sogar. Naja, wir ist vielleicht etwas übertrieben: das Kind durfte fahren und die Mama durfte fleißig anschieben. Beim ersten mal sollte ich die Schnur ja nicht loslassen, beim zweiten Mal hieß es dann schon: "Mama, loslassen!". Sie lösen sich schneller, als man denkt. ;-)
Wir haben Schneemänner gebaut und heute morgen gab es dann noch eine Schneeballschlacht. Ich kann also sagen, wir haben alle Möglichkeiten diesen Winters ausgeschöpft. 

Warum ich mich noch auf den Winter gefreut habe? Endlich war Wirbelwind alt genug, um den Weihnachtszauber mitzuerleben. Völlig begeistert zeigt sie jetzt noch auf alle bärtigen Männer mit dem freudigen Ausruf: "Der Weihnachtsmann!" Gestern musste ich ihr erklären, dass bärtige Männer mit Krone (statt roter Mütze) als Könige bezeichnet werden.

Ich kann also getrost sagen: Ziel erfüllt: wir haben den Winter genutzt und Weihnachten genossen. Wir sind jetzt bereit für den Frühling.

Warum es Zeit für den Frühling wird...

Dieses Jahr freue ich mich ganz besonders auf den Frühling. Denn je weiter die Zeit voranschreitet, desto näher rückt der Zeitpunkt, an dem unsere Familie durch ein weiteres Mitglied ergänzt wird. 
Bis dahin freue ich mich aber auf die Ruhe vor dem Sturm, den ich hoffentlich mit Wirbelwind (hihi, Wortspiel) noch genießen kann, beispielsweise auf dem Spielplatz. Dann sitze ich mit anderen befreundeten Müttern auf der Bank, wir naschen Kekse, unterhalten uns und schauen unseren Kindern gelassen beim Klettern zu. So die Vorstellung. Ich weiß zwar jetzt schon, dass es am Ende doch anders kommt: die Kinder werden uns die Kekse wegessen und wir hechten unseren Knirpsen hinterher, damit sie sich beim Klettern nicht alle Knochen brechen. Aber die Illusion stirbt zuletzt.

Wirbelwind freut sich ebenso, sie kann es gar nicht erwarten Drei zu werden (kalendarisch gesehen, ist es zu ihrem Geburtstag noch Frühling). Denn: "wenn ich so alt bin (zeigt drei Finger mit der Hand), dann darf ich ins Bällebad". Und was noch? "Und dann bekomme ich Geschenke". Und was noch? "Und eine Schwästor!" Also aus Wirbelwinds Sicht gibt es schon drei gute Gründe, sich auf den Frühling zu freuen! 
Und sogar noch zwei weitere Gründe gibt es: völlig fasziniert schaut sie sich immer wieder Fotos vom letzten Sommer an, an denen sie keine Schuhe trägt (siehe Titelfoto). "Wenn es warm ist, dann kannst Du auch wieder barfuß auf dem Spielplatz spielen." Und auf das Picknick freut sie sich. Es muss ja toll sein, wenn in jedem zweiten Buch die Menschen auf der Decke sitzen und etwas essen.

Wie sieht es bei Euch aus? Worauf freut Ihr Euch am meisten in der Frühlingszeit? 

Eure Wiebke



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