Hilfte, die Weihnachtsmänner sind überall!!!

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Der Weihnachtsmann war da. Ich weiß, dass es noch nicht Weihnachten ist, aber sag das mal den hunderten, ach was sag ich tausenden von Weihnachtsmännern, die hinter jeder Ecke lauern. Da läuft man nichtsahnend über den Weihnachtsmarkt, und schon taucht so ein rot-weißes Etwas vor einem auf. Man schlendert nichtsahnend durch das Einkaufszentrum, und ... tata ... da ist er schon wieder. Oder aber man geht auf eine Kinderweihnachtsfeier. Na gut, da hätte man es echt ahnen können, aber dann gleich drei auf einmal? Ich wiederhole: DREI (zwei Männer und eine Weihnachtsfrau)! 
 
Problem Nr. 1 daran: Wie erklärt man den Kindern, dass der Weihnachtsmann nicht nur an Weihnachten, sondern auch gerne mal vorher überall vorbeischneit und ständig kleine Präsente verteilt? Und vor allem: Wie erklärt man, dass er plötzlich einen Zwilling hat? Zum Glück ist Wirbelwind noch nicht in dem Alter, in dem sie dies hinterfragt. Sie fängt zwar nun an die berühmten "Warum"-Fragen zu stellen. Aber "Warum ist der Weihnachtsmann schon wieder da?" war zum Glück nocht nicht dabei. Doch nächstes Jahr könnte es soweit sein. Und dann hab ich darauf echt keine Antwort. Was erzählt Ihr Euren Kindern? Mit drei muss man ja noch nicht die Illusion des Weihnachtsmannes zerstören, oder? 

Obwohl, besser wäre es vielleicht, angesichts des zweiten Problems:

Problem Nr. 2: Wirbelwind hat höllische Angst vorm Weihnachtsmann. Nicht nur vor dem, auch generell vor verkleideten Menschen, sei es jetzt ein Tier- oder Clownskostüm. Taucht so ein Sonderling auf, wird losgeheult und sich an mein Hosenbein gekrallt. Weihnachtsmänner sind besonders angsteinflößend. In Büchern zeigt sie begeistert darauf und verspricht auch im Vorfeld das sorgsam auswendig gelernte Gedicht aufzusagen. Doch kaum taucht er auf, wird ein Rückzieher gemacht. Heute bei der Kinderweihnachtsfeier, als die drei Gestalten den Raum betragen, hat sie zunächst alle beide Hände vor das Gesicht gehalten (nach dem Motto: wenn ich sie nicht sehe, sehen sie mich auch nicht) und fing dann an zu heulen. Die nächsten 20 Minuten habe ich dann Aufbauarbeit geleistet, so dass sie dann einigermaßen gefasst, aber Mamas Hand fest umkrallend, ihr Geschenk abholen durfte. Das Gedicht war jedoch vergessen. 

Um ehrlich zu sein, so schön diese Heimlichtuerei, diese festliche Stimmung, diese Vorfreude auf das Weihnachtsfest auch ist (gerade in diesem Jahr, in dem es Wirbelwind das erste Mal zu verstehen scheint), umso froher bin ich, wenn das Ganze vorbei ist. Keine Ausreden, keine Tränentrocknen mehr, weil der Weihnachtsmann mal wieder vor ihr steht. 

Probelm Nr. 3 ist jedoch, dass in drei Monaten wieder verkleidete Menschen umherrirren, diesmal in Hasenkostümen. Oje...

In dem Sinne wünsche ich Euch noch eine schöne Vorweihnachtszeit!

Eure Wiebke


Und nun noch der Gewinner der Weihnachtsbaum-Sternen-Ausstecher: Herzlichen Glückwunsch, Martina Link. Eine Mail ist auf dem Weg zu Dir!

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