Dinge, die eine Schwangere nach ihrem "Outing" nicht hören will

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Wie ihr ja wisst, habe ich mich vor ein paar Wochen bei Euch zu meiner Schwangerschaft "geoutet". Viele Wochen musste ich es verheimlichen und durfte es niemanden erzählen. OK, ein paar Einzelne habe ich bereits vorher eingeweiht, aber den großen Rundumschlag wollte ich noch abwarten, bis es einfach sicherer ist. Man will ja schließlich, wenn es doch nicht klappt, der ganzen Welt erklären müssen, was da so schief gelaufen ist. Und dann war es endlich soweit. Ein erfreulicher Termin beim Arzt, das Ende des dritten Monats nahe und ich fühlte mich bereit es in die Welt hinauszuposaunen, natürlich mit einem stolzen, breiten Grinsen im Gesicht.


Aber dass nicht die ganze Welt darauf gewartet hat, dass sie von Deiner Schwangerschaft erfährt, das musste ich auch erst einmal lernen. Viele freuen sich einfach für Dich, andere gönnen es Dir weniger oder machen blöde Schwerze. Hier eine Auswahl an Reaktionen, die ich so oder so ähnlich zu hören bekam, als ich es verkündete, sortiert von harmlos bis heikel.

Volltreffer sind Antworten wie: 

Auch ok sind noch anschließende Fragen, wie:

Das zeugt ja zumindest von einem gewissen Interesse. Auch wenn man die Antworten nach dem zehnten Mal nicht mehr mit ganz so viel Begeisterung von sich gibt.

Aber auf folgende Reaktionen kann man echt verzichten:
 
Aber die krasseste Reaktion habe wohl ich selbst gezeigt, als meine Schwester vor sechs Jahren ihre erste Schwangeschaft bekannt gab. Ich war zu dem Zeitpunkt Single, musste berufsbedingt aus meiner Heimatstadt wegziehen und war insgesamt ziemlich mies drauf. Nach ihrem Outing heulte ich, natürlich in ihrem Beisein, erst einmal los, vor Selbstmitleid, nicht vor Freude. Ich wollte so gerne selber Kinder und war einfach neidisch. Meine liebe Schwester: bitte verzeih mir! 
Einer anderen Bekannten antwortete ich nur verblüfft "Ach das ging ja schnell", als sie ein Jahr nach dem ersten Kind ihre zweite Schwangerschaft bekannt gab. Auch nicht sonderlich eloquent.

Doch sicherlich könnt Ihr hierzu auch ein Liedchen singen. Denn Ihr Mütter und Väter standen alle schon mindestens einmal vor dem "Problem" ES zu verkünden. Darum würde es mich interessieren:

Wie war es bei Euch? Was habt Ihr so an den Kopf geworfen bekommen?

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