Verräterische Merkmale eines Kleinkindhaushaltes



Eines ist klar: es verändert sich mit Kind nicht nur der Tagesablauf grundlegend, sondern es krempelt, wie von Zauberhand, den gesamten Haushalt um. Kaum können die Knirpse krabbeln, sich an Tischen hochziehen, laufen und Türen öffnen, hat dies einschneidende Auswirkungen auf das Mobiliar, die Dekoration oder die Ordnungsliebe bzw. Putzfreude der Eltern. Und wenn abends das Kind im Bett ist, man sich auf`s Sofa lümmelt und man denkt, man hat alles pickobello aufgeräumt und alle Spuren beseitigt, tauchen sie doch wieder auf, die verräterischen Mermale. Dies hat mich zu folgendem Post veranlasst.



Stellt Euch einmal vor: Ihr bekommt Besuch von alten Bekannten. Ihr habt sie lange nicht mehr gesehen und sie wissen nicht, dass Ihr inzwischen ein Kind bekommen habt. Gleichzeitig sind diese Bekannten berüchtigt dafür, dass sie Kindern nicht sonderlich offen gegenüberstehen. Euer Kind ist zufälligerweise gerade bei den Großeltern. Um Komplikationen zu umgehen beschließt ihr daher die Tür des Kinderzimmers zu verschließen und offensichtliche Kindersachen, wie Spielzeug, Kuscheltiere, Bücher, Badhocker oder Zahnbürste wegzuräumen. 
Doch so sehr Ihr Euch auch Mühe gebt: als der Besuch Euer zu Hause verlässt, fragt er „Und, wann lernen wir Euer Kind kennen?“ Ihr seid entsprechend verblüfft, doch der Besuch klärt Euch sogleich auf, wie Ihr Euch verraten habt. Denn so einige Merkmale wurden von Euch bei der Vertuschungsaktion übersehen:
Nur um Missverständnisse vorzubeugen: In diesem Beitrag habe ich ein wenig meine Phantasie spielen lassen. Bislang haben wir unser Kind weder verleugnet noch kinderhassende Bekannte zu Besuch empfangen. Aber wenn das bei Euch demnächst der Fall sein sollte: achtet auf Klebereste an Fenster, Türen und Möbelstücken, der Knete unterm Phonoschrank (ups, erwischt!) oder an angemessene Dekoration zum Empfang des Besuches ;-)

In dem Sinne: ein fröhliches Saubermachen!

Eure Wiebke

Labels: