Lieblingsspielzeug (22 Monate) - Outdoor-Special

Es wird höchste Zeit für meinen Leblingsspielzeug-Post für Kinder im Alter von 22 Monaten. Diesmal habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht: es gibt ein Outdoor-Special. Das heißt es werden Spielsachen aufgezählt, die für Wirbelwind und somit (hoffentlich) auch für andere Kinder in ihrem Alter spannend sind, die aber vorwiegend außerhalb der eigenen vier Wände benutzt werden. 



Auf die Räder gekommen

Dazu gehören ganz klassich die Fahrzeuge. Bereits mit einem Jahr können manche Kinder die genialen "Vierräder" benutzen, die ähnlich wie Laufräder funktionieren, aber eben deutlich mehr Halt geben. Wir hatten einen Puky-Wutsch. Er ist offiziell ab einem Alter von 1 1/2 Jahren bzw. einer Körpergröße von 80 cm gegeignet. Ihn gibt es auch in einer Mini-Version, dem Pukylino, der ab einem Jahr bzw. 75cm passen soll. Den brauchten wir aber nicht, da unser Wirbelwind ja groß gewachsen war. Auch mit Bobbycars ist sie gerne herumgefahren, wir selber haben aber nie einen angeschafft. Wer sich ein eigenes Bobbycar zulegen möchte, dem rate ich gleich noch die Schuhschoner mitzukaufen. Denn die Anschiebtechnik ist nicht gerade sehr schuhfreundlich. 
Aber vier Räder sind eigentlich viel zu viel. Zum Glück haben wir von Verwandten ein Kettler-Dreirad bekommen. Alleine hätten wir es sicherlich nicht besorgt. Es ist eigentlich total unhandlich, da es sehr groß ist (für Reisen mit dem Auto eher weniger geeignet). Aber irgendwie hat es Wirbelwind fasziniert. Sie konnte noch so aufgeweckt herumflitzen, sobald sie in dem Dreirad saß und von uns (dank Schiebestange und freidrehenden Rädern) durch die Gegend geschoben wurde, war sie mucksmäuschenstill. Und seit ein paar Tagen kann sie sogar selber treten. 
Wenn man noch ein Rad "abmontiert", kommen wir zum Laufrad. Wir haben die kleinste Version von Puky, mit 10 Zoll-Rädern. Es ist ab zwei Jahren bzw. einer Körpergröße von 85 cm fahrbar. Wirbelwind kann es im Prinzip  fahren, aber es ist noch ein ordentliches herumgeeiere. 
So, und nun bin ich gespannt, wann Wirbelwind zum Einrad wechselt. Zumindest in einer Hinsicht könnt Ihr Euch sicher sein: ich werde in jedem Fall darüber berichten!

Weggefährten

Wenn die Kleinen unterwegs nicht gerade auf einem Fahrzeug sitzen, dann haben sie gerne eines vor sich. Wer kennt es nicht: da nimmt man den Buggy mit, damit man schneller vorwärts kommt, und dann wollen die Knilche diesen UNBEDINGT selber schieben. Die Vorderräder weit in der Luft stehend, weil sie nur so an die Griffe kommen, wird er durch die Passantenmengen mehr oder weniger erfolgreich manövriert. Doch es gibt Abhilfe in Form von Buggys oder auch Kinderwagen im Miniformat. Und das ist nicht nur was für Mädchen. Denn auch unser Wirbelwind findet sie toll, obwohl sie sich nichts aus Puppen macht. 
Ein anderes Gerät, was man vor sich herschieben kann, ist ein Rasenmäher, ebenfalls im Mini-Format versteht sich. Die gibt es mit viel Schnickschnack wie abnehmbarem Auffangbehälter. Aber ich denke es reicht auch ein ganz einfacher, der bereits unter 10 Euro zu haben ist.


Sandkasten, Rutsche und Co.

Tja, was kann man sonst noch so für Outdoor-Spielzeuge finden? Da der erste Weg nach Draußen über den Spielplatz führt, sind die dort genutzten Utensilien nicht zu vernachlässigen. Dazu gehört das klassische Sandspielzeug. Das war zwar auch schon früher interessant, aber nun fängt sie an mit den Förmchen Kuchen zu backen, die ich dann probieren darf: "schmatz, schmatz, hmmm lecker!". Mit diesen Plastikteilen beschäftigt sie sich viel ausgiebiger und selbstständiger als früher, quasi eine neue Qualität des Im-Sand-Spielen. Was wir unbedingt noch besorgen müssen, sind die Eistüten. Es ist das Erste, was sie sich bei den anderen Kindern mopst. 
Für den Garten haben wir außerdem noch einen kleinen Sandkasten und eine Rutsche angeschafft. Unser Sandkasten hat die Form einer Schildkröte. Es gibt sie aber auch im praktischen Quadrat, so dass sie auf dem kleinsten Balkon Platz finden. 
Wir haben darüber hinaus auf dem Spielplatz bei uns um die Ecke ein Trampolin, welches in den Boden eingelassen ist. Ist das ein Gaudi! Sie hüpft wie ein Weltmeister, bis das Gesicht vor Anstrengung rot angelaufen ist und die Sachen durchgeschwitzt sind. Und wehe es wagt ein Kind ebenfalls das Trampolin zu betreten. Da wird "Du nicht!" gerufen, bis das Kind verschreckt das Weite sucht. Wer also den Platz hat, könnte sich überlegen ein Trampolin zu besorgen, am besten ein großes mit Netz drumherum. Sicherheit geht schließlich vor.
Gerne macht Wirbelwind jetzt auch Seifenblasen. Sie schafft es schon, das Pusteteil (wie auch immer das heißt) einzutunken und anschließend durchzupusten, um Seifenblasen zu erzeugen. Aber leider landet die Flüssigkeit nur allzuoft durch Unachtsamkeit auf dem Boden und es wird auch mal ein genüssliches Schlückchen genommen. Daher ist dieses Spielzeug in diesem Alter nur unter Aufsicht zu verwenden!
Zwar ist es noch zu kalt dafür, aber auch das Planschbecken ist ein tolles Spielzeug, nicht nur für Kinder mit 22 Monaten. Es war bei uns schon mit einem Jahr ein Spaß und wird wohl auch in späteren Jahren noch gerne genutzt werden. Gut finde ich die Becken, die ein integriertes Dach haben und damit einen gewissen Sonnenschutz gewähren. Ansonsten sind ergänzend zur Sonnencreme noch UV-Shirts oder UV-Badeanzüge zu empfehlen, die die Kleinsten vor der Sonne schützen.

Soweit zu den Outdoor-Spielsachen. Klar kann man alles auch "Indoor" benutzen, aber wer möchte schon einen sandigen, seifenwasserverschmierten Fußboden? Oder einen in Scherben liegenden Fernseher, weil irgendwelche Bälle oder Kinder dort hineingefallen sind. Den Puky haben wir inzwischen zwar in die Wohnung geholt, da das Sammelsurium an Fahrzeugen im Treppenhaus doch etwas Überhand nahm. Die Räder wurden aber zuvor professionell gereinigt ;-)

Ich hoffe ich konnte Euch ein paar Anregungen für Eure Knirpse geben.

Eure Wiebke 


Mit diesem Beitrag nehme ich an der Summerkids-Linkparade von Cuchikind teil.

(Der Abschnitt "Weggefährten" wurde von mir am 4.5. ergänzt Ist mir leider erst dann eingefallen.)

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