Trägheitsgesetz bei Superhelden



Kennt Ihr das auch? Den ganzen Tag ist man Superwoman, die Heldin des verflixten Alltags (Supermänner sind natürlich nicht ausgeschlossen!). Woran man eine Superwoman erkennt? Ganz einfach:

Ich denke Ihr alle erkennt Euch darin wieder! Sicherlich fallen Euch spontan noch zig andere Dinge ein, die Euch zur ganz persönlichen Superwoman machen.

Aber es gibt einen Zeitpunkt, da wird im Kopf irgendwie ein Schalter umgelegt. Da werden alle Systeme heruntergefahren, die Superkräfte im Schrank verstaut und man ist plötzlich ein ganz normaler (kraftloser) Mensch. Und das ist genau dann, wenn man abends die Tür zum Kinderzimmer schließt. Wenn man sich am Babyfon vergewissert hat, dass Ruhe eingekehrt ist. Vielleicht räumt man noch ein paar Bücher oder Spielsachen, die sich ins Wohnzimmer verirrt haben, weg. Aber dann ist die Kraft schon „herausgeflossen“. Die Arme werden schlapp, die Beine geben nach, und das einzige, was die emeritierte Superheldin noch machen kann, ist sich auf das Sofa zu legen und für den Abend nicht mehr aufzustehen. Wenn man Glück hat, sitzt der Superman neben einem, der fliegender Weise Getränke und Snacks vorbeibringt, eine Massage gibt (das ist jetzt leider Wunschdenken) oder sonstige Verwöhnprogramme startet. Blöd nur, wenn auch der Superman seine Systeme herunterfährt :(

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