Man nehme...



Nein, das wird kein Post zum Thema Kekse backen. Obwohl es ja sehr gut zur Jahreszeit passen würde! Sondern ich habe Schere, Nadel und Faden in die Hand genommen und etwas genäht. Eigentlich gehöre ich nicht zu denjenigen, die viel selber basteln. Daher gibt es in meinem Blog auch keine DIY-Posts. Ich hab überhaupt jetzt erst gelernt, dass man „Do it Yourself“ so abkürzt ;-)
Aber nun habe ich doch eine Ausnahme gemacht. Und vielleicht interessiert es Euch auch?! Wer es nachbasteln möchte, sollte sich beeilen, denn es handelt sich um ein Weihnachtsoutfit für meinen Wirbelwind, genauer gesagt um ein Kleid mit Mütze im Weihnachtsmann-Style.
Dafür habe ich mir roten Samtstoff im Internet bestellt, dazu noch ein schwarzes Samtband als Gürtel. Beim weißen Plüsch habe ich etwas geschummelt: da habe ich für jeweils einen Euro zwei Weihnachtsmützen gekauft und dann den weißen Stoff abgetrennt und neu verwertet.
Ich muss aber zugeben, dass ich als ungeübte Näherin über fünf (!!!!) Stunden daran gesessen habe. Ihr müsst also entweder viel Geduld oder einfach mehr Können mitbringen, als ich. Denn viel Zeit ging dafür drauf, weil ich die Löcher für den Ärmel erst zu klein gemacht habe und dann nochmal umnähen musste. Und der Ausschnitt war auch zu knapp für den Kopf, so dass ich mit blutendem Herz einen Schlitz in den Rücken schneiden musste, um dort eine Öffnung für den Riesenschädel von Wirbelwind zu machen ;-)
Aber nun ist es geschafft, und das Kleid passt. Aber muss ich mir Gedanken machen, dass mein Wirbelwind sich zunächst partout geweigert hat, das Kleid anzuziehen? Die Mütze wollte sie auch nicht aufbehalten, daher  das Foto von ihr ohne Kopfbedeckung. Naja, etwas klein geworden war sie auch. Hätte ich mir ja denken können...

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